Zurück

Cuproxat

Start
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Anwendung erfolgt auf eigenes Risiko. Haftung für Schäden wird nicht übernommen.

Cuproxat

Handelsname
Cuproxat
Zulassungsnummer
033775-00
Wirkstoffe
Kupfersulfat, dreibasisch (Kupfer-Verbindung)
345 g/l
Formulierung:
Suspensionskonzentrat (SC)
Wirkungsbereich
Fungizid
Bienengefährdung
(B4) Nicht bienengefährlich
Beginn der Zulassung
07.06.2011
Ende der Zulassung
31.12.2021
Abverkaufsfrist
30.06.2022
Aufbrauchfrist
30.06.2023
Ökologischer Anbau
Für den ökologischen Anbau zugelassen

Wirkungsweise

Administrative PS Info , Administrative PS Info (17.06.2015)
Kontakt, Protektiv (vorbeugend)
Cuproxat ist ein Kupferspritzmittel, das einen äußerst regenbeständigen, feinst verteilten Spritzbelag
bildet, wodurch auch bei ungünstigen Wetterperioden sicherer Schutz gegeben ist. Quelle: Produktinfo Nufarm, 17.06.2015

Wirkung auf Nützlinge

Aphidius rhopalosiphi (Brackwespe)
Population
(2) Schwach - Schädigend
Sonstige Auflagen & Hinweise
Coccinella septempunctata (Siebenpunkt-Marienkäfer)
Population
(3) Schädigend
Sonstige Auflagen & Hinweise
Typhlodromus pyri (Raubmilbe)
Population
(2) Schwach - Schädigend
Sonstige Auflagen & Hinweise

Zulassungsinhaber

Zulassungsinhaber
Nufarm Deutschland GmbH
Im MediaPark 4 e
DE 50670 Köln
0221 179179-40
https://www2.nufarm.com/de/
Vertriebsunternehmen
Biofa AG Bio-Farming-Systems
Rudolf-Diesel-Straße 2
DE 72525 Münsingen
07381 9354-0
http://www.biofa-profi.de

Kennzeichnungen

Gefahrensymbol
(N) Umweltgefährlich

Gefahrstoffverordnung

R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.
S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeignete Behälter verwenden.
SP001 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

Anwendungsbestimmungen

NT620 (*) Die maximale Aufwandmenge von 3.000 g Reinkupfer pro Hektar und Jahr (Hopfenbau: 4.000 g Reinkupfer pro Hektar und Jahr) auf derselben Fläche darf - auch in Kombination mit anderen Kupfer enthaltenen Pflanzenschutzmittel - nicht überschritten werden.
NW468 (*) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

(*) Anwendungsbestimmung - Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld geahndet werden

Sonstige Auflagen

NH621 Neben den Angaben des Wirkstoffes nach Art und Menge ist auch der Reinkupfergehalt des Mittels auf den Behältnissen und abgabefertigen Packungen anzugeben. Diese Angabe ist im Anschluss an die Anwendungsbestimmung NT620 aufzuführen.
NN361 Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Coccinella septempunctata (Siebenpunkt-Marienkäfer) eingestuft.
NN2842 Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi (Brackwespe) eingestuft.
NO686 Das Mittel wird als schädigend für Regenwurmpopulationen eingestuft.
NW262 Das Mittel ist giftig für Algen.
NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.
SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
SB010 Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
SB110 Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.
SF245-02 Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.
SF276-EEWE Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Weinbau bis einschließlich Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.
SF278-14WE Es ist sicherzustellen, dass die Arbeitszeit in den behandelten Kulturen innerhalb von 14 Tagen nach der Anwendung in Weinbau auf maximal 2 Stunden täglich begrenzt ist. Dabei sind lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe zu tragen.
SS110 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SS2202 Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
VH330 Der Gehalt an Schwermetallen im Mittel darf für Blei 0,5 x mg/kg, für Arsen 0,1 x mg/kg und für Cadmium 0,1 x mg/kg nicht überschreiten, wobei x den Gehalt an Kupfer ausgedrückt in g/kg bedeutet.

Hinweise

NB6641 Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nichtbienengefährlich eingestuft (B4).
NN234 Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft.
Impressum
Datenschutz